Wer sich schon öfter Spiele unserer F1 gegen die US Yverdon angeschaut hat, und ein umkämpftes (über-) hartes Spiel mit Provokationen und Nickligkeiten gegen einen Gegner erwartete, der nicht auf der Suche nach Sympathiepunkten ist – er/sie wurde nicht enttäuscht. Man mag sich gegenseitig nicht besonders, und die Zuneigung wurde am Sonntag nicht grösser.
Die Startphase war auf beiden Seiten von vielen Fehlern geprägt. Gleichzeitig zeigten die Torhüterinnen beider Teams starke Paraden, sodass nach zehn Minuten ein 1:1 auf der Anzeigetafel stand.
Danach entwickelte sich ein ausgeglichener und umkämpfter Schlagabtausch. Ab der 20. Minute schlichen sich bei uns jedoch einige unnötige Fehler ein, die Yverdon konsequent ausnutzte. Dadurch konnten sich die Gäste zwischenzeitlich einen Vier-Tore-Vorsprung erspielen. Mit einem 8:11 ging es schliesslich in die Pause.
Für uns war klar: Da ist noch alles möglich! Wir glaubten weiter an unsere Chance und starteten nach dem Seitenwechsel eine Aufholjagd. Bereits in der 34. Minute konnten wir den Rückstand auf nur noch ein Tor verkürzen.
In der Folge blieb die Partie ausgeglichen und hart umkämpft. Yverdon versuchte immer wieder, die Grenzen auszutesten und kassierte dafür mehrere 2-Minuten-Strafen. Leider konnten wir unsere Überzahlsituationen nicht genug nutzen und uns dadurch nie einen Vorsprung erspielen.
So blieb es bis in die Schlussphase spannend. In der 59. Minute stand es 20:20 und wir hatten den Ball. Leider wollte der letzte Angriff nicht ganz so gelingen, und so blieb es beim Unentschieden.
Trotzdem können wir stolz auf unsere kämpferische Leistung sein. Wir haben uns von den diversen Nebengeräuschen nicht aus dem Konzept bringen lassen und uns mit grossem Einsatz einen Punkt erkämpft.